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Als Landwirt erwarten Sie in der heutigen Wirtschaftssituation besondere Kenntnisse in dem Themenbereich der Land- und Forstwirtschaft.


Als zugelassene Landwirtschaftliche Buchstelle berate ich Sie über Themen wie das landwirtschaftliche Erbrecht, das Höferecht (Anerbenrecht) bzw. die erbrechtlichen Bestimmungen des BGB, das Landpacht- und Grundstücksverkehrsrecht, über die Möglichkeiten der staatlichen und öffentlichen Förderungen (Agrarkreditwesen) und erstelle Ihre landwirtschaftliche Buchführung.

Bei dem Begriff Landwirtschaftliche Buchstelle handelt es sich um eine gesetzlich geschützte Bezeichnung, die nur an Personen verliehen wird, die für die Steuerberatung der Land- und Forstwirtschaft eine besondere Sachkunde nachgewiesen haben.


Gem. § 44 Abs. 1 StBerG kann Steuerberatern, Steuerbevollmächtigten, Rechtsanwälten und niedergelassenen europäischen Rechtsanwälten, die eine besondere Sachkunde auf dem Gebiet der Hilfeleistung in Steuersachen für land- und forstwirtschaftliche Betriebe im Sinne des Bewertungsgesetzes nachweisen, auf Antrag die Berechtigung verliehen werden, als Zusatz zur Berufsbezeichnung die Bezeichnung
Landwirtschaftliche Buchstelle zu führen. Die Sachkunde ist durch eine mündliche Prüfung vor einem Sachkunde-Ausschuss nachzuweisen, der bei der Steuerberaterkammer zu bilden ist, § 44 Abs. 2 S. 1 StBerG.

Die mündliche Prüfung vor dem Sachkunde-Ausschuss erstreckt sich auf folgende Gebiete:

  • Steuerliche Besonderheiten der Land- und Forstwirtschaft,
  • Höferecht (Anerbenrecht) bzw. erbrechtliche Bestimmungen des BGB,
  • Landpachtrecht,
  • Grundstücksverkehrsrecht,
  • Grundlagen des Agrarkreditwesens,
  • landwirtschaftliche Betriebswirtschaft einschließlich Rechnungswesen und Statistik.

Die Sachkunde-Ausschüsse der Steuerberaterkammern Düsseldorf, Köln und Westfalen-Lippe sind personenidentisch besetzt. Die organisatorische Durchführung obliegt der Steuerberaterkammer Westfalen-Lippe. Der Sachkunde-Ausschuss setzt sich zusammen aus je einem Vertreter der Steuerberaterkammer Düsseldorf, Köln und Westfalen-Lippe. Den Ausschuss-Vorsitz hält der Vertreter der Steuerberaterkammer Westfalen-Lippe. Von den Steuerberaterkammern Düsseldorf und Köln wechselt jeweils ein Vertreter turnusgemäß. Weiteres Mitglied des Sachkunde-Ausschusses ist ein Vertreter der für die Landwirtschaft zuständigen obersten Landesbehörde oder einer von ihr benannten Behörde.